Vertretungskonzept

Unser Ziel ist es, Unterrichtsausfall zu vermeiden und die Schulzeit der Kinder verlässlich zu gestalten. Wir bemühen uns, auf vorhersehbare und nicht vorhersehbare Vertretungssituationen vorbereitet zu sein und mögliche Maßnahmen abrufbar zur Verfügung zu haben.

Sollte jedoch einmal kurzfristig eine Unterrichtsstunde entfallen, werden die Eltern in jedem Falle informiert. Kein Kind wird nach Hause geschickt, ohne dass die Eltern dem zugestimmt haben.

Generell ist bei Unterrichtsausfall die Schulleiterin im Rahmen ihrer Verantwortung der erste Ansprechpartner der Eltern. Schulleitung und Lehrerkollegium haben großes pädagogisches Interesse daran, so wenig Unterricht wie möglich ausfallen zu lassen und den Vertretungsunterricht pädagogisch sinnvoll zu gestalten.

  

Organisation

Die Schulleitung wird im Verhinderungsfall am Abend vorher bzw. morgens bis spätestens 7.15 Uhr informiert.

Die voraussichtliche Dauer der Verhinderung wird mitgeteilt bzw. erfragt.

Nach Möglichkeit informiert die Lehrerin/ der Lehrer mit der Meldung der Verhinderung über besondere Aufgaben/ Termine/ Aktionen oder nennt Ansprechpartner.

Jede/r Klassenlehrer/in ist für eine zweite Klasse verantwortlich, wenn der/ die Klassenlehrer/in nicht da ist. Er/ Sie sorgt dafür, dass die Kinder aufgeteilt werden und ihre Aufgaben haben bzw. dass die Vertretung über mögl. Aufgaben informiert ist.

Konferenzen und schulinterne Veranstaltungen der Lehrkräfte finden außerhalb der Unterrichtszeit statt. Als Zeitfenster für Konferenzen soll die 6. Stunde am Donnerstag nicht im Stundenplan liegen.

„Infomappe“ für den Vertretungsfall

In jeder Klasse liegt eine Infomappe mit folgenden Listen/ Informationen:

- Klassenliste (inkl. Angabe über OGS/ Teilnahme am RU/ JeKits/ Chor/ Instrumenten-Gruppe/ Buszeiten)

- Stundenplan (inkl. Angabe der Fachlehrer)

- Notfall-Telefonnummern

- „Aufteilungsplan“ – Welches Kind geht in welche Klasse? -> Diese Listen sind auch an der jeweiligen Klassentür, sowie im Sekretariat/ Lehrerzimmer zu finden!

 

In der Infomappe befindet sich ein „Vertretungs-Arbeitsplan“, eine Übersicht über zu bearbeitende Aufgaben (z.B. Wochenplan, Freiarbeitsmaterialien, Übungshefte).

Dieser wird mit den Kindern in jeder Klasse besprochen („Was arbeite ich, wenn meine Lehrerin fehlt …“) und ist der verantwortlichen Vertretung bekannt. Für Nachfragen steht das Team der Jahrgangsstufe zur Verfügung.

Methodik / Didaktik

Die Arbeit mit Lernwerkstätten, offene Unterrichtsformen und die Teamabsprachen in den Jahrgangsstufen erleichtern die Aufgabenstellung im Vertretungsfall. Materialien und Verfahren für offenen Unterricht stehen bereit. Übungen und Erarbeitungen für eigenständiges Lernen/ Arbeiten sind vorhanden.

 

Im Falle eines längerfristigen Ausfalls einer Kollegin/ eines Kollegen, wird ggf. der Stundenplan geändert. Grundsätzlich sollen folgende Kriterien in Abstimmung mit dem Schulamt beachtet werden:

Klassenverbände bleiben nach Möglichkeit erhalten, evtl. werden in einigen Fächern Klassen zusammengelegt (z.B. Sport, Musik…).

Für die Kinder wird für größtmögliche Kontinuität beim Lernen gesorgt.

Die Grundversorgung für den Unterricht aller Klassen wird sichergestellt.

Fachunterricht wird evtl. gekürzt.

Lehrerstunden werden aus der OGS in den Vormittag verschoben.

Bei Bedarf wird Mehrarbeit angeordnet.

Wichtige Voraussetzungen, um auch bei längerfristigem Fehlen einer Lehrerin/ eines Lehrers Unterrichtsausfall zu vermeiden, sind die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern sowie eine zuverlässige Information von Elternvertreterinnen und Elternvertretern betroffener Klassen über die vorgesehenen Maßnahmen.